Nein zur B131n!

Bundesstraße B131n - »N« wie »Nein!«

Info

Die Bundesstraße 131 neu (Abkürzung: B 131n) ist als deutsche Bundesstraße in Bayern geplant.

Verlauf

Die Bundesstraße 131 neu soll im Endausbau die Verbindung zwischen der A 7 bei Dinkelsbühl und der A 9 bei Greding darstellen. Sie soll durch den Naturpark Altmühltal verlaufen. Bei Gunzenhausen soll die Trasse an die mit entsprechenden Ortsumfahrungen aufgewertete bisherige B 13 bis Ellingen anschließen.

Geschichte

Die Idee dieser Straßenverbindung entstand im Jahre 2000 zur verbesserten Erschließung des Fränkischen Seenlandes im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, neben dem Landkreis Cham einer von zwei bayerischen Landkreisen ohne Autobahnanschluss.

Das Sachgebiet Franken bei der Obersten Baubehörde im bayerischen Innenministerium hat 2005 eine verkehrswirtschaftliche Untersuchung für das weitere Teilstück von der A 7 bei Dinkelsbühl bis nach Gunzenhausen sowie die Umweltverträglichkeitsuntersuchung für das Teilstück Gunzenhausen-Greding beantragt. Beide Anträge wurden vom Bund mit der Begründung abgelehnt, dass die Ergebnisse der Untersuchungen bis zur tatsächlichen Realisierung der Bauvorhaben veraltet wären. Im November 2006 wurde jedoch die Durchführung der Umweltverträglichkeitsstudie und somit eine Konkretisierung der Trassenführung beschlossen.

Stand der Planung

Das Teilstück von der B 13 bei Gunzenhausen bis zur Autobahn A 9 bei Greding ist im Bundesverkehrswegeplan als Straße des „Weiteren Bedarfs“ aufgenommen.

Für den 29,8 km langen Abschnitt der B 13 bzw. B 131n von Unterasbach nach Thalmässing ist eine Verkehrsdichte von 4.000 Fahrzeugen pro Tag für das Jahr 2015 vorausgesagt. Die Baukosten dieser Strecke werden auf 46 Mio. Euro geschätzt. Der 20 km lange Abschnitt der B 131n von Ellingen-Höttingen bis zur Ortsumfahrung Alfershausen/Thalmässing soll 30 Mio. Euro kosten. 2015 soll er täglich von 3.000 Fahrzeugen befahren werden.

Während das Land Bayern den Bau der B 131n für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet hat, sehen verschiedene Gremien keine Chance für eine Verwirklichung. Die örtlichen Wirtschaftsgremien wie die IHK in den Landkreisen Roth und Weißenburg-Gunzenhausen sieht dies genauso und fordert einen gemäßigten Ausbau der vorhandenen Straßen über den Staatsstraßenhaushalt. Darüber hinaus schlagen die Gremien eine verbesserte Linienführung der B 13 vor.

Quelle: Wikipedia

  17 comments for “Info

  1. Georg Gänßbauer
    27. April 2014 at 12:35

    Ich lehne eine Rennstrecke durch das Thalachtal ab, da wir ein Urlaubsgebiet haben. Die Gegend um das „Land um Stauf“ darf nicht durch ein zusätzliches Band durchschnitten werden. Ein sinnvoller Ausbau ist zu befürworten.

  2. 27. Mai 2014 at 13:22

    Wer plant und vergibt solche Bauvorhaben und an wen?
    Da werden Steuergelder in astronomischer Höhe gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung verbrannt. Beispiel: Der „Ausbau“ der B 2 zwischen Pleinfeld und Röttenbach. Oder die Brücke über die Staatsstraße zwischen Eckersmühlen und Roth in Richtungf Belmbrach/Kiliansdorf, Kosten 2,2 Mio. Eine Linksabbiegerspur hätte ausgereicht.
    Schluss mit den diktatorischen Machenschaften einer undurchschaubaren Polit-Mafia!

  3. 24. Juni 2014 at 10:28

    Ich bin erschüttert, wie ein solches Bauvorhaben überhaupt ernsthaft in Erwägung gezogen werden kann, geschweige denn, dass es sogar in einen Wegeplan aufgenommen wurde. Ein Ausbau der bestehenden Infrastruktur wäre mehr als ausreichend. Wir haben genügend Straßen, und das Verkehrsaufkommen ist normal bis gering, was ich als Zuzüglerin nach Aberzhausen persönlich bestätigen kann.

    Zusätzlich zu den hier genannten triftigen Gründen, warum diese Straße nicht gebaut werden sollte, finde ich es bemerkenswert, wie wir mühsam in den Erhalt kulturellen und natürlichen Lebensraums investieren – und auf der anderen Seite kannibalisieren wir diese Investitionen mit unsinnigen (bzw. schädlichen) Maßnahmen, die nicht nur erschreckend teuer sind, sondern auch noch unüberschaubare Folgekosten nach sich ziehen werden.

    Ich möchte nicht, dass Verwaltungsfunktionäre mein hart erarbeitetes Steuergeld unreflektiert für nicht benötigte Maßnahmen verschwenden.

  4. ich nicht
    3. Juli 2014 at 9:06

    ich bin dafür!!!
    endlich eine neue autobahnauffhart!!!!

    • Stefan Kremer
      3. Juli 2014 at 10:52

      Kann man ja gerne so sehen. Aber beim nächsten Mal gerne mit etwas mehr Arsch in der Hose, sprich mit Klarnamen statt eines feigen Nicks. Der nächste Kommentar dieser Qualität fliegt einfach nur in die Tonne.

  5. Martin Pfitzinger
    8. Juli 2014 at 13:41

    In den letzten Jahren hörte man tagtäglich nur noch von der veralteten, reparaturbedürftigen Infrastruktur in unserem Land, die sich in einem katastrophalen Zustand befände und für deren Instandhaltung angeblich die finanziellen Mittel fehlen. Wie kommt es, dass trotz dieser Tatsache der Neubau von Straßen vorangetrieben wird, im Falle der B131 n noch dazu gegen den erklärten Willen der betroffenen Gemeinden?
    Eine einmalige Naturlandschaft würde zerstört werden – dauerhaft. Welche Rechtfertigung würde einer derartigen Zerstörung gerecht? Wem nützt ein solches Vorhaben?

  6. powell erika
    15. Juli 2014 at 19:33

    Wäre interessiert, ob mein Weiher bei appenstetten (der grosse mit der Insel mit trauerweide) auch betroffen ist. Konnte im Internet keinen genauen Verlauf sehen. Vielen Dank für Rückantwort.

    • Stefan Kremer
      15. Juli 2014 at 20:06

      Schwer zu sagen, da bisher nur eine sehr grobe Planung des Trassenverlaufs diskutiert wird. Und auch der immer wieder noch in unterschiedlichen Ausprägungen. Mal mit Autobahnanschluß bei Lohen, mal »nur« als Ortsumfahrung Eckmannshofen/Thalmässing/Stetten/Alfershausen abgehend von Verlauf der jetzigen Staatsstrasse zwischen Greding und Thalmässing. Aber mindestens bei der Variante käme die Trasse dem Weiher recht nahe …

  7. 15. Juli 2014 at 23:10

    Wenn´s denen passt, wird der Weiher zugeschüttet. Und weil man für alles immer ein passendes Wort findet, heißt es dann, er wird verlandet.
    Nach der heutigen Informationsveranstaltung könnte man eine vage Hoffnung hegen, dass da endlich mal ein breites Bündnis entsteht, das kleinkarierte Parteischranken überwindet.

  8. Patrick Schuster
    22. Juli 2014 at 12:31

    Warum muss es immer gleich einen massiven Eingriff in Landschaft und Umwelt geben? (vgl. Stromtrasse)

    Die Zig-Millionen sollte man lieber in den Ausbau der bestehenden Landstraßen stecken, die in unserer Region teils katastrophale Schäden aufweisen und in letzter Zeit auf billigste Art und Weise geflickt und „verschlimmbessert“ werden! Die Ein oder Andere Ortsumgehung oder Abkürzung ist dabei sicherlich ein Thema, rechtfertigt aber niemals einen derartigen Zerstörungs- und Größenwahn.

  9. Michael Brückner
    9. August 2014 at 13:27

    …Eine Verschwendung von Steuergeldern! Ein unglaublicher Eingriff in die Natur!…So oder so ähnlich hat man bestimmt auch bei der Planung der A9 oder dem Main-Donau Kanal gesprochen.
    Von der ICE Neubaustrecke möchte ich erst gar nicht reden.
    Wer redet heute noch darüber???
    Diese Bauprojekte haben sich in die Landschaft integriert, werden von Menschen rege genützt und teilweise sogar als Sportstätte zweckentfremdet (Main-Donau Kanal).
    Ich glaube, jeder ist froh dass es die A9 gibt und man sie bis jetzt noch Gebührenfrei nutzen kann.
    Da ist doch jeder gerne ein Kapitän der Straße, wenn es darum geht schnell von A nach B zu kommen.
    Für all diejenigen die ein Schiff haben gilt natürlich das gleiche in Bezug auf den Kanal;-).
    Zu sagen, dass der Verkehr gar nicht so schlimm ist, und wir keine Ortsumgehung in Thalmässing und den anderen Gemeinden brauchen ist sehr mutig.
    Da sollte man doch mal aus seinem schmucken Siedlungshäuschen heraus kommen um sich in den Ortskern von Thalmässing zu begeben, und dort an einem Wochentag sein Lager aufschlagen.
    Zugegeben, der Blick auf Leerstehende und zum Teil verfallende Gebäude gepaart mit den vorbei donnernden LKW`S ist nicht der beste, aber das ist doch das was man will, oder?
    Auch die unzähligen Touristen, um die Thalmässing immer wieder wirbt sehen dieses Bild.
    Zum Glück gibt es da jetzt den „Landersdorfer Stier“ als neuen Touristenmagneten.
    Man will immer alles besser und schöner haben, nur Opfer will man nicht bringen.
    Funktioniert das so??
    In Zeiten der Globalisierung und der immer steigenden Mobilitätsforderung an den Menschen sollte man den „neuen Dingen“ offener gegenüber stehen.
    Eines ist auf jeden Fall sicher, das Verkehrsaufkommen wird in Zukunft noch mehr werden. Was dann?
    Stellt man sich in 20 Jahren mit Plakaten und in Form von Menschenketten auf die Straße und fordert heuchlerisch eine Ortsumgehung?
    Weil die schon jetzt zu schmal gebauten Straßen später vollständig dem Verkehrsaufkommen erliegen.
    So wie es heute schon Bürger von unzähligen Ortschaften machen, durch die stark genützte Straßen führen.
    Diese Leute leiden schon heute unter der Lärmbelästigung, den ständigen Gefahren der Straße und fordern Ortsumgehungen.
    Aber es werden ja nur die Kinder von heute sein, die morgen diese Probleme haben…..
    Zum Glück hatte man in der Vergangenheit mehr Mut zu Veränderungen. Wo würden wir uns sonst heute befinden?;-(
    Die B131neu in Verbindung mit einer neuen Autobahnauffahrt kann auch Standortvorteil für Thalmässing werden.
    Mit einer klugen und mutigen Kommunalpolitik kann man auch Firmen ermutigen in Thalmässing zu investieren. Ein neuer Arbeitsplatz vor Ort ist doch immer besser, als täglich viele Kilometer und Zeit auf dem Weg zur Arbeit zu vergäuten.
    So könnte auch Thalmässing als neue Heimat für junge Menschen attraktiv werden.
    Man muss es nur wollen!
    “ Wenn man die Natur wahrhaft liebt, so findet man es überall schön“

    • Martin Pfitzinger
      28. August 2014 at 10:32

      „Wenn man die Natur wahrhaft liebt, so findet man es überall schön“
      Dieses Zitat als Fazit ihres Textes ist kaum nachzuvollziehen. Wenn man die Natur wahrhaft liebt, lässt man es nicht zu, dass sie zerstört wird.
      „Aber es werden ja nur die Kinder von heute sein, die morgen diese Probleme haben“, schreiben Sie weiter oben und fordern, im Interesse der „Kinder von heute“, eine neue Autobahnauffahrt. Ich gebe zu bedenken, dass eine intakte Naturlandschaft wohl eines der größten Standortvorteile für zukünftigen, nachhaltigen Tourismus sein wird. Unsere Kinder werden es uns danken, wenn wir uns dafür einsetzen – auch aus wirtschaftlichen Gründen.

    • Vanessa Cognard
      16. September 2014 at 0:50

      Ich gehöre wohl zu den ‚jüngeren‘ – die Sie im letzten Absatz erwähnen, bin von München nach 28-Häuser-Aberzhausen gezogen, arbeite nicht lokal, bin Vielfahrerin – und bin mit der Infrastruktur zufrieden, d.h. ausreichend schnell an A9, A6, A7, B466, B2 und B13.

      Meine Suche nach Raum, Natur und Ruhe als Gegenpol zum globalen & digitalen 24/7 Alltag hat mich ins nördliche Altmühltal geführt, dem ich bereits seit Kindertagen als ‚Nahtourist‘ verbunden bin. Also eine ganz bewusste Entscheidung für Natur, wie ich sie liebe. Nicht, wie andere darüber denken und meinen, dass ich sie lieben würde oder sollte.

      Gegen vernünftige Ausbauten, wie die damalige ICE-Trasse, oder Umfahrungen schwer geplagter (!) Orte, ist prinzipiell nichts einzuwenden. Dies kann ich aber im konkreten Fall der B131n nicht nachvollziehen.

      Veraltete Hochrechnungen für ein zukünftig ansteigendes Verkehrsaufkommen heranzuziehen finde ich untragbar, v.a. bei einer schrumpfenden und alternden Bevölkerung, sowie einer Verlagerung des Wohlstands in den ost-asiatischen Raum. Steigende Energie- und Kraftstoffpreise mal ganz beiseite gestellt.

      Ich kann mit Ihren Worten ”Wenn man die Natur wahrhaft liebt, so findet man es überall schön” nicht viel anfangen. Soll ich sie also woanders suchen, also da, wo sie zu finden ist? Klingt auch wie eine Aufforderung, wieder die Koffer zu packen…

  10. Schmauser Stefan
    1. September 2014 at 13:57

    Eine gute Sache diese Seite, da es mich auch persönlich mit meinem angrenzenden
    Grundstück in Aberzhausen betreffen würde.

    Mfg Schmauser

  11. 16. Dezember 2014 at 13:34

    Nix zu melden, verstanden?!
    Claro, denn das ist ein Teilstück der Ortsverbindung Peking – Lissabon, somit überörtlich.
    Die Bauherren sind Mafia, Ndrangheta und Cosa nostra, auch überörtlich sowie überparteilich und überkonfessionell, vor allem aber staatstragend.
    Ein Malefizbube, wer Böses dabei denkt.

  12. 27. Mai 2015 at 23:03

    Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Private Investoren steigen in den Bau von Autobahnen und auch Bundesstraßen ein.
    Bemerkenswert dazu ein Kommentar von Georg Escher, Chefredakteur der NÜRNBERGER NACHRICHTEN am Mittwoch, 27.Mai 2015, Seite 2, Mitte.
    Zitat wörtlich: „Und Dobrindt kann, wenn er nicht mehr Minister ist, wohl mit einem gut dotierten Posten aufseiten derer rechnen, für die er sich jetzt so hilfreich einbringt.“
    Andere haben es ihm vorgemacht: Ronald Pofalla (CDU), vormals Chef des Kanzleramtes, wurde Generalbevollmächtigter der Deutschen Bahn; Gerd Niebel, einst Generalsekretär der FDP, verdingt sich inzwischen als Chef-Lobbyist der Waffenschmiede Rheinmetall in Düsseldorf.
    Noch Fragen?

  13. Mike
    5. Juni 2015 at 21:31

    In den letzten Kommentaren ist immer wieder zu lesen, dass die ICE Trasse gut ist und nicht stört. Die Leute die darüber schreiben haben keine Ahnung, weil sie nicht selbst betroffen sind. Das ganze ist immer Ansichtssache wenn ich neben der neuen B131 wohne bin ich dagegen und wenn ich weit weg bin und die Straße evtl. nutzen kann finde ich sie super.
    Unser Dorf ist weit weg jedoch sind alle für diese tolle Straße die sehr viele Vorteile bringen wird.

  14. Timo
    29. November 2015 at 12:32

    Wie viele Menschen sind als Anwohner betroffen, wie viele profitieren vom Bau der B131n?
    Ich wohne selbst an einer großen Autobahn und freue mich schon jetzt auf den weiteren, sechsspurigen, Ausbau. Provinzielles Denken kann den Fortschritt auf Dauer nicht verhindern, Auch ihre Region braucht gute Infrastruktur um wettbewerbsfähig zu sein.

    Ja zur B131n!

  15. 13. April 2016 at 12:18

    Ich stehe auch ganz klar für diese neue Trasse, sie ist einfach notwendig. Aber leider gild hier wie überall anders auch malk wieder das „Sankt Florians-Prinzip“. Wir sind es heute einfach gewohnt jedem morgen frische Ware im Supermarkt zu haben oder jeden Morgen frische Brötchen zu bekommen, oder wenn wir uns Sachen bestellen, das diese Umgehend geliefert werden. Das ist heute Fakt. Aber wie und unter welchen Aufwand das geschied will keiner wissen. Diese Strasse ist für künftige schnelle Transportwege unerlässlich , zumal es dabei noch um die Erschliesung des Industieraums Gunzenhausen , sowie die Anbindung der Fränkischen Seen als Fremdenverkehrssicht zu sehen gild.
    Man sollte endlich lernen mal über den Tellerrand hinauszusehen!!!!

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